Hallo, ihr Küchenentdecker!
Ich bin Lotti – und ich habe eine ziemlich wichtige Frage:
Warum sollte ein guter Apfel unter einem Baum liegen bleiben, bis er verdirbt, wenn daraus noch etwas richtig Leckeres werden kann? 🍎😋
Im Herbst sind Gärten, Obstbäume und Felder voller reifer Schätze. Manchmal gibt es sogar mehr Obst und Gemüse, als jemand selbst verbrauchen kann.
Und genau da kommen wir ins Spiel!
🧺 Eure Challenge: Findet Lebensmittel, die sonst liegen bleiben würden – und verarbeitet sie!
Heute gehen wir auf Ernte-Rettungsmission.
Ihr sucht gemeinsam mit einem Erwachsenen nach Obst oder Gemüse, das ihr ganz legal ernten dürft und das tatsächlich verwendet werden darf.
Vielleicht Äpfel.
Birnen.
Zwetschgen.
Kürbisse.
Oder etwas ganz anderes.
Danach geht es in die Küche.
Denn aus eurer geretteten Ernte soll wirklich etwas entstehen, das ihr anschließend essen oder haltbar machen könnt.
🍎 Lottis Herbst-Challenge
Rettet die Herbsternte und macht etwas Leckeres daraus!
🎒 Das braucht ihr
Das hängt davon ab, was ihr findet und was ihr daraus machen möchtet.
Auf jeden Fall:
- einen Erwachsenen
- einen Korb, Beutel oder Eimer
- wettergerechte Kleidung
- eure gerettete Ernte
- ein passendes Rezept
- die benötigten Küchenzutaten
- und die passenden Küchenutensilien
Vielleicht braucht ihr später einen Topf.
Ein Backblech.
Ein Schneidebrett.
Gläser.
Oder eine Kuchenform.
Das entscheidet sich erst, wenn ihr wisst:
Was haben wir eigentlich geerntet?
🔎 1. Findet eure Ernte
Zuerst müsst ihr herausfinden, wo ihr überhaupt ernten dürft.
Vielleicht gibt es im eigenen Garten mehr Äpfel, als eure Familie essen kann.
Vielleicht haben Oma und Opa einen Obstbaum.
Vielleicht kennt ihr jemanden, der sich freut, wenn ihr bei der Ernte helft.
Oder ihr sucht gemeinsam mit einem Erwachsenen nach öffentlich zugänglichen Ernteorten, bei denen das Pflücken ausdrücklich erlaubt ist.
Dabei kann euch zum Beispiel eine Plattform wie mundraub.org helfen, geeignete Orte zu entdecken.
Aber wichtig:
Eine Markierung auf einer Karte bedeutet nicht, dass ihr einfach alles pflücken dürft.
Prüft gemeinsam die Angaben zum Ort und achtet immer auf Eigentumsrechte, örtliche Regeln und Hinweise vor Ort.
Wenn ihr nicht sicher seid:
Nicht pflücken – erst fragen!
🍐 2. Schaut euch eure Ernte genau an
Jetzt wird kontrolliert.
Was ist reif?
Was ist noch gut?
Was kann verarbeitet werden?
Ein Apfel muss nicht aussehen wie aus der Werbung, um lecker zu sein.
Eine kleine Druckstelle kann man manchmal großzügig wegschneiden.
Aber stark verschimmelte, faulige oder unbekannte Früchte gehören nicht in eure Küche.
Und ganz wichtig:
Ihr esst nur Pflanzen, Früchte und andere Lebensmittel, die ein Erwachsener sicher kennt und als geeignet beurteilt.
Heute experimentieren wir beim Rezept.
Nicht bei der Frage, ob etwas essbar ist. 😁
🧺 3. Erntet nur so viel, wie ihr verwenden könnt - schaut mal hier nach! "Mundraub"
Jetzt dürft ihr sammeln.
Aber wir veranstalten keinen Wettbewerb nach dem Motto:
WER HAT DEN VOLLSTEN KOFFERRAUM? 😂
Nehmt nur so viel mit, wie ihr wirklich verarbeiten könnt.
Behandelt Pflanzen und Bäume vorsichtig.
Brecht keine Äste ab.
Und wenn an einem Ort besondere Ernteregeln gelten, haltet ihr euch daran.
Denn Lebensmittel retten bedeutet nicht:
alles mitnehmen.
Sondern:
das nutzen, was sonst vielleicht ungenutzt bleiben würde.
📖 4. Sucht euch ein Rezept aus
Jetzt kommt mein Lieblingsteil.
Essen planen! 😁
Schaut euch eure Ernte an und überlegt:
Was können wir daraus machen?
Aus Äpfeln vielleicht:
- Apfelmus
- Apfelkuchen
- Bratäpfel
- Apfelkompott
Aus Birnen vielleicht Kompott oder Kuchen.
Aus Zwetschgen vielleicht einen Kuchen oder Fruchtaufstrich.
Und aus einem geeigneten Kürbis vielleicht eine Suppe.
Sucht gemeinsam ein Rezept aus, das zu eurem Alter und euren Küchenkenntnissen passt.
Ältere Kinder können das Rezept vielleicht schon selbst lesen und Zutaten abwiegen.
Jüngere können waschen, rühren, kneten oder Zutaten bereitstellen.
In Lottis Küche findet jeder eine Aufgabe.
👩🍳 5. Macht aus eurer Ernte etwas Leckeres!
Wascht eure Ernte gründlich.
Dann wird geschnippelt, gerührt, gekocht oder gebacken.
Aber:
Messer, Herd, Backofen und heiße Töpfe sind Erwachsenen-Sache oder werden nur unter direkter Aufsicht benutzt.
Welche Aufgaben ihr selbst übernehmen könnt, entscheidet euer Erwachsener.
Vielleicht könnt ihr:
Obst waschen.
Zutaten abwiegen.
Teig kneten.
Etwas verrühren.
Gewürze hinzufügen.
Gläser beschriften.
Oder selbstverständlich die äußerst verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen, zwischendurch zu prüfen, ob es schon schmeckt. 😁
👃 6. Benutzt eure Sinne
Während ihr arbeitet, achtet einmal ganz bewusst darauf, wie sich eure Lebensmittel verändern.
Wie riecht ein frisch aufgeschnittener Apfel?
Wie verändert sich Obst beim Kochen?
Welche Farbe hat eure Kürbissuppe?
Wie fühlt sich ein roher Apfel an – und wie ein gekochter?
Was passiert mit dem Teig im Backofen?
Kochen ist nämlich nicht nur Essenmachen.
In einer Küche passiert jede Menge Naturwissenschaft.
Und am Ende kann man das Experiment sogar aufessen.
Das ist eindeutig meine Lieblingsform von Forschung. 😁
🫙 7. Könnt ihr etwas für später aufheben?
Vielleicht habt ihr so viel verarbeitet, dass etwas übrig bleibt.
Dann überlegt gemeinsam:
Können wir einen Teil haltbar machen?
Vielleicht lässt sich etwas einfrieren.
Vielleicht wird daraus Kompott.
Vielleicht kennt eure Familie ein bewährtes Rezept zum Einkochen.
Aber beim Haltbarmachen von Lebensmitteln müssen Hygiene, Temperatur und das jeweilige Verfahren stimmen.
Deshalb gilt:
Macht das nur gemeinsam mit einem Erwachsenen und nach einem zuverlässigen Rezept.
Dann könnt ihr vielleicht mitten im Winter noch etwas essen, das ihr selbst im Herbst geerntet habt.
Und das ist ziemlich großartig.
🍽️ 8. Deckt den Tisch!
Jetzt kommt der wichtigste Moment:
Probieren!
Aber macht daraus ruhig etwas Besonderes.
Deckt den Tisch.
Holt eure Familie dazu.
Erzählt, woher eure Zutaten stammen.
Und dann wird gemeinsam gegessen.
Vielleicht könnt ihr sogar sagen:
„Diese Äpfel wären vielleicht liegen geblieben – und jetzt sitzen wir hier und essen unseren eigenen Apfelkuchen.“
So schmeckt man plötzlich, was Lebensmittelrettung eigentlich bedeutet.
❤️ 9. Teilt, wenn ihr genug habt
Habt ihr mehr gekocht oder gebacken, als ihr selbst essen könnt?
Dann könnt ihr überlegen, ob ihr etwas davon mit Menschen teilt, die ihr kennt.
Vielleicht bekommt Oma ein Glas Apfelmus.
Vielleicht freut sich ein Nachbar über ein Stück Kuchen.
Vielleicht bringt ihr jemandem etwas vorbei, der euch die Ernte überlassen hat.
Natürlich nur, wenn das Lebensmittel dafür geeignet und hygienisch zubereitet worden ist.
Denn manchmal ist das Schönste am Kochen:
wenn jemand anderes mitisst.
🎉 Geschafft!
Heute habt ihr nicht einfach nur gekocht.
Ihr habt herausgefunden, wo Lebensmittel herkommen.
Ihr habt geerntet.
Sortiert.
Gewaschen.
Geschnitten.
Gerührt.
Gekocht oder gebacken.
Und aus etwas, das vielleicht ungenutzt geblieben wäre, ist ein richtiges Essen entstanden.
Das ist Lebensmittelrettung, die man schmecken kann. 🍎❤️
Und wenn hinterher die Küche aussieht, als hätte dort ein kleiner Wirbelsturm gewohnt …
Nun ja.
Auch Aufräumen gehört zum Kochen.
Leider. 😁
🏅 Eure FINIVERSUM-Urkunde
Wer eine Herbsternte rettet und daraus selbst etwas Leckeres macht, bekommt natürlich eine Auszeichnung.
FINIVERSUM-Urkunde
🍎 Ernte-Retter
Tragt euren Namen und das Datum ein.
Außerdem könnt ihr eintragen:
Das haben wir geerntet: ____________________
Das haben wir daraus gemacht: ____________________
Und natürlich:
Hat es geschmeckt?
☐ Ja!
☐ Sehr!
☐ Wann machen wir das wieder? 😁
📸 Zeigt uns eure Ernte-Rettung!
Was habt ihr gefunden?
Was habt ihr daraus gemacht?
Vielleicht möchtet ihr eure gefüllten Körbe fotografieren.
Oder euren Kuchen.
Eure Suppe.
Euer Apfelmus.
Oder den gedeckten Tisch.
Bittet einen Erwachsenen, ein Foto eurer geretteten Ernte oder des fertigen Essens an das FINIVERSUM zu schicken.
Private Adressen oder genaue Fundorte aus Privatgärten gehören natürlich nicht dazu.
🐢 Flossenpunkt & Korallenbuch
Wenn ihr eure absolvierte Challenge gemeinsam mit einem Erwachsenen beim FINIVERSUM einreicht, könnt ihr nach unseren Regeln einen Flossenpunkt bekommen.
Und vielleicht schafft es eine besonders schöne Ernte-Rettung sogar in unser Korallenbuch.
Also:
Ernte finden.
Erlaubnis prüfen.
Nur Gutes mitnehmen.
Rezept aussuchen.
Waschen.
Schnippeln.
Kochen oder backen.
Gemeinsam essen.
Und meine persönliche Empfehlung:
Die Qualitätskontrolle des fertigen Kuchens sollte man niemals anderen überlassen. 😁🍎🥧
Eure Lotti



