Hallo, ihr Erfinder!

 

Im Herbst fliegt plötzlich alles durch die Gegend: Blätter, Haare, Mützen – und manchmal vermutlich auch Dinge, die Professor Knallbert eigentlich noch gebraucht hätte. 😂

Der Wind kann nämlich ganz schön viel Kraft haben.

Und genau die wollen wir heute sichtbar machen!

 

⚙️ Eure Challenge: Baut etwas, das der Wind antreibt!

 

Heute werdet ihr zu Erfindern.

Aus Dingen, die ihr möglichst schon zu Hause habt, baut ihr eine kleine Windmaschine.

Das kann ein Windrad sein, das sich dreht. Oder ihr tüftelt an einer eigenen Konstruktion, bei der der Wind etwas in Bewegung setzt.

Glitzi hat allerdings eine Bedingung:

Nicht erst einen Haufen neues Bastelzeug kaufen! 🦩♻️

Schaut zuerst, was bei euch sowieso herumliegt und ein zweites Leben gebrauchen könnte.

Dann wird gebaut, getestet und verbessert.

🌬️ Professor Knallbert & Glitzis Herbst-Challenge

Baut eine Windmaschine!

🎒 Das braucht ihr

 

Je nachdem, welche Windmaschine ihr bauen möchtet, könnt ihr zum Beispiel verwenden:

  • feste Papierreste oder dünne Pappe
  • eine leere Verpackung
  • einen Holzstab oder einen geraden Zweig
  • einen Strohhalm
  • Korken oder Flaschendeckel
  • Schere
  • Klebeband oder Kleber
  • Stifte zum Gestalten
  • Lineal
  • und eventuell eine geeignete Befestigung für euer Windrad

Schaut zuerst in eure Bastelkiste oder ins Altpapier.

Vielleicht liegt dort längst ein Teil eurer Erfindung.

Für spitze Werkzeuge, schwierige Löcher oder andere Arbeiten, bei denen ihr euch verletzen könntet, holt ihr einen Erwachsenen dazu.

🔧 Los geht's!

 

1. Geht auf Erfinder-Suche

Bevor ihr baut, wird gesammelt.

Schaut euch zu Hause um:

Was könnte Teil einer Windmaschine werden?

Eine Verpackung?

Ein Stück Pappe?

Ein alter Strohhalm?

Ein Deckel?

Ein Rest Geschenkpapier?

Ein kleiner Karton?

Legt eure Fundstücke vor euch aus.

Professor Knallbert sieht darin vermutlich sofort ein hochmodernes Windkraftrotationsdingsbums.

Glitzi sieht erst einmal:

Zeug, das nicht im Müll gelandet ist. 😁♻️

Beides ist ein ziemlich guter Anfang.

 

2. Überlegt: Was soll der Wind bewegen?

Jetzt kommt die Erfinderfrage:

Was soll passieren, wenn der Wind kommt?

Vielleicht soll sich ein Rad drehen.

Vielleicht sollen sich mehrere kleine Flügel bewegen.

Vielleicht möchtet ihr eine Konstruktion bauen, an der ihr erkennen könnt, aus welcher Richtung der Wind kommt.

Oder ihr habt eine ganz andere Idee.

Zeichnet eure Erfindung zuerst auf ein Blatt Papier.

Das muss keine perfekte technische Zeichnung sein.

Ein paar Striche und Pfeile reichen völlig.

Hauptsache, ihr wisst, was ihr bauen wollt.

 

3. Baut eure Windmaschine

Jetzt geht es los.

Schneidet, faltet, klebt und steckt eure Teile zusammen.

Wenn ihr ein Windrad baut, braucht es Flügel, die der Wind erfassen kann.

Und ganz wichtig:

Das Rad muss sich bewegen können.

Baut deshalb nicht alles bombenfest zusammen. 😁

Probiert zwischendurch vorsichtig aus, ob sich die beweglichen Teile noch drehen.

Bei allem, was spitz, scharf oder schwierig ist, hilft ein Erwachsener.

 

4. Der erste Test 🌬️

Fertig?

Noch lange nicht!

Jetzt kommt der Moment, den Professor Knallbert liebt:

DER TEST!

Geht gemeinsam nach draußen und haltet eure Windmaschine in den Wind.

Was passiert?

Dreht sie sich?

Bewegt sie sich ein bisschen?

Wackelt nur ein Flügel?

Oder passiert …

überhaupt nichts?

Dann herzlichen Glückwunsch.

Ihr habt gerade etwas erlebt, das bei echten Erfindern ständig passiert:

Der erste Versuch funktioniert nicht immer. 😂

Und genau jetzt wird es interessant.

 

5. Werdet Fehlerdetektive 🔎

Schaut euch eure Konstruktion genau an.

Warum funktioniert sie noch nicht so, wie ihr wolltet?

Sind die Flügel zu klein?

Ist etwas zu schwer?

Reibt das Windrad irgendwo?

Ist die Befestigung zu fest?

Oder steht ihr vielleicht einfach an einem Ort, an dem gerade kaum Wind weht?

Verändert eine Sache und probiert es noch einmal.

Dann die nächste.

So könnt ihr herausfinden, welche Veränderung wirklich geholfen hat.

Das ist echtes Tüfteln!

 

6. Macht den Wind-Test

Wenn sich eure Maschine bewegt, wollen wir mehr wissen.

Probiert sie an verschiedenen Stellen aus.

Wo dreht sie sich schneller?

Wo langsamer?

Was passiert bei einer kleinen Windböe?

Und was passiert, wenn der Wind plötzlich aus einer anderen Richtung kommt?

Ihr könnt eure Beobachtungen sogar aufschreiben oder malen.

Zum Beispiel:

Kein Wind – steht still.

Wenig Wind – dreht langsam.

Stärkerer Wind – huiiiii! 🌬️😂

So wird eure Erfindung gleichzeitig zu einem kleinen Windforscher.

 

7. Macht sie noch besser!

Professor Knallbert hätte an dieser Stelle vermutlich bereits Version 7.3 gebaut. 😁

Also schaut auch ihr noch einmal hin:

Könnt ihr eure Windmaschine verbessern?

Was passiert mit größeren Flügeln?

Oder kleineren?

Was passiert, wenn ihr leichteres Material verwendet?

Könnt ihr sie stabiler machen?

Probiert ruhig etwas aus.

Aber verändert nicht immer alles gleichzeitig.

Denn sonst wisst ihr am Ende gar nicht, warum eure neue Version besser funktioniert.

 

8. Gebt eurer Erfindung einen Namen

Keine anständige Erfindung darf namenlos bleiben.

Also:

Wie heißt eure Windmaschine?

Vielleicht:

„Superwirbler 3000“.

„Herbst-Hui“.

„Blätterblitz“.

Oder etwas so Verrücktes, dass Professor Knallbert neidisch wird.

Schreibt den Namen auf ein kleines Schild und stellt eure Erfindung daneben.

Jetzt ist sie offiziell. 😁

🎉 Geschafft!

 

Aus Dingen, die vielleicht schon fast im Müll gelandet wären, habt ihr heute eine funktionierende Erfindung gebaut.

Ihr habt geplant.

Gebaut.

Getestet.

Fehler gesucht.

Verändert.

Und wieder getestet.

Genau so entstehen Erfindungen.

Nicht, weil jemand beim ersten Versuch sofort alles richtig macht.

Sondern weil jemand sagt:

„Hm. Das funktioniert noch nicht. Mal sehen, warum.“

Professor Knallbert nennt das Forschung.

Glitzi nennt es außerdem ziemlich schlau, vorhandene Materialien weiterzuverwenden.

Und ausnahmsweise haben beide recht. 😁🦩⚙️

🏅 Eure FINIVERSUM-Urkunde

 

Wer aus einer Idee eine eigene funktionierende Windmaschine baut, bekommt natürlich eine Auszeichnung.

FINIVERSUM-Urkunde

 

🌬️ Wind-Erfinder

 

Tragt euren Namen, das Datum und unbedingt auch den Namen eurer Erfindung ein.

Und falls ihr mehrere Versionen gebaut habt:

Darauf könnt ihr besonders stolz sein.

Denn dann habt ihr nicht aufgegeben, sondern weitergetüftelt.

📸 Zeigt uns eure Windmaschine!

 

Jetzt wollen wir eure Erfindungen sehen!

Was habt ihr gebaut?

Welche Materialien habt ihr wiederverwendet?

Und wie heißt eure Maschine?

Bittet einen Erwachsenen, ein Foto eurer fertigen Windmaschine an das FINIVERSUM zu schicken.

Wenn man auf einem Foto nicht erkennen kann, wie sie sich bewegt, könnt ihr auch ein Bild von eurem Aufbau oder eurem Wind-Test auswählen.

Vielleicht bringt eure Konstruktion sogar Professor Knallbert auf eine neue Idee.

Das könnte allerdings gefährlich werden. 😂

🐢 Flossenpunkt & Korallenbuch

 

Wenn ihr eure absolvierte Challenge gemeinsam mit einem Erwachsenen beim FINIVERSUM einreicht, könnt ihr nach unseren Regeln einen Flossenpunkt bekommen.

Und vielleicht landet eine besonders clevere, verrückte oder nachhaltige Windmaschine sogar in unserem Korallenbuch.

Also:

Material retten.
Idee zeichnen.
Bauen.
Raus in den Wind.
Testen.
Verbessern.
Und eurer Erfindung einen Namen geben!

Viel Spaß beim Tüfteln!

 

Euer Professor Knallbert und Eure Glitzi 🦩⚙️🌬️

FINIVERSUM – Geschichten, Wissen und Abenteuer für Kinder und Familien.

Entdecke Kinderbücher, spannende Geschichten, besondere Ausflugsziele, Veranstaltungen, kreative Mitmachideen und Herzensprojekte für Kinder von 3 bis 12 Jahren.

Online inspirieren. Offline entdecken. Gemeinsam Gutes tun. ❤️

© 2025-2026 FINIVERSUM™  / Silvia Koch – Alle Rechte vorbehalten

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.