Hallo, ihr Herbstflitzer!

 

Ich bin Speedy. 😎

Und ich habe da mal eine Frage:

Wer bestimmt eigentlich, wo euer nächster Fahrradausflug hingeht?

Immer die Erwachsenen?

Na, das können wir ändern. 😁

Denn heute heißt es nicht:

„Steigt aufs Fahrrad, wir fahren irgendwohin.“

Heute seid ihr die Tourenplaner.

Ihr sucht ein Ziel.

Ihr plant die Strecke.

Ihr überlegt, wo Pause gemacht wird.

Ihr schaut aufs Wetter.

Ihr kümmert euch um Proviant.

Ihr kontrolliert gemeinsam eure Fahrräder.

Und danach kommt der entscheidende Teil:

Ihr fahrt eure selbst geplante Tour wirklich!

Also:

Helm auf.

Karte raus.

Speedy übernimmt heute gar nichts.

Ihr seid dran. 🚲🍂

 

🗺️ Eure Challenge: Plant eine Fahrradtour – und bringt eure Familie ans Ziel!

 

Heute sollt ihr nicht einfach ein bisschen um den Block fahren.

Ihr plant gemeinsam mit einem Erwachsenen eine richtige Herbsttour, die zu euch und eurer Familie passt.

Das kann eine kleine Tour sein.

Oder eine längere.

Vielleicht führt sie durch den Herbstwald.

Zu einem Spielplatz.

An einen See.

Zu einem Aussichtspunkt.

Zu einem Picknickplatz.

Oder zu einem anderen schönen Ziel in eurer Umgebung.

Wie weit ihr fahrt, ist überhaupt nicht entscheidend.

Eine Familie mit kleinen Kindern plant natürlich anders als eine Familie mit älteren, geübten Radfahrern.

Wichtig ist:

Ihr plant selbst – und eure Tour findet wirklich statt.

🚲 Speedys Herbst-Challenge

Plant eure eigene Herbsttour!

🎒 Das braucht ihr

 

eure Fahrräder

Fahrradhelme

einen Erwachsenen

eine Karte, Fahrradkarte oder geeignete digitale Routenplanung

Papier und Stift

wettergerechte Kleidung

Getränke

passenden Proviant

eventuell eine kleine Fahrradtasche oder einen Rucksack

je nach Tour weiteres sinnvolles Fahrradzubehör

und Lust darauf, selbst die Verantwortung für eure Tourplanung zu übernehmen

Bevor es losgeht, prüfen die Erwachsenen natürlich mit euch, ob eure geplante Strecke für euch wirklich geeignet und sicher ist.

Denn eine spannende Route ist nur dann eine gute Route, wenn alle mitkommen können.

🎯 1. Sucht euch ein Ziel

Eine Tour braucht zuerst ein Ziel.

Überlegt:

Wo möchten wir hin?

Vielleicht kennt ihr einen Ort, an dem ihr schon lange nicht mehr wart.

Oder ihr entdeckt auf der Karte etwas Neues.

Euer Ziel könnte zum Beispiel sein:

ein Spielplatz,

ein Tiergehege,

ein Aussichtspunkt,

ein Park,

ein Waldgebiet,

ein Picknickplatz,

ein See

oder ein anderes Ausflugsziel, das ihr mit dem Fahrrad erreichen könnt.

Schreibt euer Ziel auf.

Jetzt wisst ihr:

Da wollen wir hin.

Aber noch lange nicht, wie. 😁

 

🗺️ 2. Plant eure Strecke

Jetzt schaut ihr euch gemeinsam mit einem Erwachsenen an, welche Wege zu eurem Ziel führen.

Gibt es Radwege?

Ruhige Nebenstraßen?

Wege durch Parks oder andere geeignete Strecken?

Gibt es Stellen mit viel Verkehr?

Große Kreuzungen?

Steile Abschnitte?

Oder Wege, die für eure Fahrräder ungeeignet sind?

Sucht eine Route, die zu den Fähigkeiten aller Mitfahrer passt.

Die kürzeste Strecke ist nicht automatisch die beste.

Manchmal sind ein paar zusätzliche Kilometer auf einer ruhigen Strecke wesentlich angenehmer als eine Abkürzung über eine schwierige Straße.

Speedys wichtigste Rennregel lautet nämlich:

Alle sollen ankommen.

Nicht nur der Schnellste. 😎

 

📏 3. Findet heraus, wie lang eure Tour wird

Jetzt wird gerechnet.

Wie viele Kilometer sind es bis zum Ziel?

Und denkt daran:

Ihr müsst meistens auch wieder zurück. 😁

Aus fünf Kilometern zum Ziel können also schnell zehn Kilometer für die gesamte Tour werden.

Überlegt gemeinsam:

Ist diese Strecke für alle machbar?

Wie lange werden wir ungefähr unterwegs sein?

Brauchen wir mehrere Pausen?

Wenn eure erste Planung zu lang ist, verändert sie.

Das ist kein Scheitern.

Das ist gute Tourenplanung.

Ein guter Plan passt zu den Menschen, die ihn benutzen.

Nicht umgekehrt.

 

🛑 4. Plant eure Pausen

Auch Speedy fährt nicht pausenlos durch die Gegend.

Na gut.

Fast nicht. 😁

Aber bei eurer Tour gehören Pausen dazu.

Schaut auf eure Strecke.

Wo könnt ihr sicher anhalten?

Vielleicht gibt es:

eine Bank,

einen Picknickplatz,

einen Spielplatz,

einen schönen Aussichtspunkt

oder euer eigentliches Ausflugsziel.

Markiert mindestens einen guten Pausenplatz.

Und wenn jüngere Kinder mitfahren, plant lieber eine Pause mehr als eine zu wenig.

Denn eine Fahrradtour soll ein Abenteuer werden.

Kein Durchhaltewettbewerb.

 

🌦️ 5. Macht den Wettercheck

Bevor der Tourtag feststeht, schaut ihr gemeinsam mit einem Erwachsenen auf die Wettervorhersage.

Wie wird es?

Sonnig?

Kühl?

Windig?

Regnerisch?

Im Herbst kann sich das Wetter schnell anders anfühlen als noch im Sommer.

Überlegt deshalb:

Welche Kleidung brauchen wir?

Brauchen wir eine Regenjacke?

Wird es während unserer Tour vielleicht schon dunkel?

Bei starkem Wind, Gewitter oder anderen ungeeigneten Bedingungen wird die Tour verschoben oder angepasst.

Das ist kein verlorener Tourtag.

Das nennt man:

vernünftig sein.

Ich weiß.

Klingt nicht besonders rasant.

Ist aber trotzdem richtig. 😁

 

🔧 6. Macht den Fahrradcheck

Bevor ihr losfahrt, werden eure Fahrräder kontrolliert.

Gemeinsam mit einem Erwachsenen schaut ihr unter anderem:

Sind die Reifen ausreichend aufgepumpt?

Funktionieren die Bremsen?

Funktioniert das Licht?

Sind Reflektoren vorhanden und sichtbar?

Sitzen Lenker und Sattel fest?

Funktioniert die Klingel?

Gibt es etwas, das euch ungewöhnlich vorkommt?

Wenn etwas nicht stimmt, wird es vor der Tour geklärt.

Bei sicherheitsrelevanten Reparaturen, die ihr nicht sicher selbst durchführen könnt, muss ein Erwachsener oder eine Fachwerkstatt ran.

Eine Fahrradtour beginnt nämlich nicht beim ersten Tritt in die Pedale.

Sie beginnt mit einem sicheren Fahrrad.

 

🥪 7. Packt euren Tourenproviant

Jetzt wird gepackt.

Was braucht ihr unterwegs?

Auf jeden Fall ausreichend zu trinken.

Je nach Länge der Tour vielleicht auch etwas zu essen.

Zum Beispiel:

ein belegtes Brot,

Obst oder Gemüse,

einen kleinen Snack

oder etwas anderes, das sich gut transportieren lässt.

Nehmt nur so viel mit, wie ihr wirklich braucht.

Und denkt daran:

Alles, was ihr mit hinausnehmt, kommt entweder wieder mit nach Hause oder wird unterwegs ordentlich entsorgt.

Der Herbstwald braucht keine Verpackung als Andenken an euren Besuch.

 

📝 8. Macht euren Tourenplan fertig

Bevor ihr startet, fasst ihr alles zusammen.

Zum Beispiel:

Unser Ziel: __________

Unsere Strecke: __________

Gesamtlänge: __________

Unsere Pause: __________

Startzeit: __________

Das Wetter: __________

Das nehmen wir mit: __________

Darauf müssen wir unterwegs besonders achten: __________

Jetzt schaut ein Erwachsener noch einmal gemeinsam mit euch über den Plan.

Passt alles?

Dann bekommt eure Tour:

🚲 SPEEDY-FREIGABE!

Na gut.

Die Erwachsenen geben die echte Freigabe.

Aber Speedy-Freigabe klingt einfach besser. 😎

 

🚲 9. Jetzt wird gefahren!

Genug geplant.

Jetzt muss eure Tour zeigen, ob sie auch in echt funktioniert.

Helme auf.

Getränke eingepackt.

Fahrräder bereit.

Und los!

Haltet euch an die Verkehrsregeln und die Absprachen mit euren Erwachsenen.

Bleibt als Gruppe zusammen.

Niemand muss beweisen, dass er schneller fahren kann als alle anderen.

Wenn jemand eine Pause braucht, wird Pause gemacht.

Und schaut unterwegs auch mal nach links und rechts.

Denn im Herbst verändert sich die Landschaft ständig.

Bunte Blätter.

Kastanien.

Nebel.

Pilze am Wegesrand.

Vielleicht Tiere.

Vielleicht ein Ort, den ihr vorher gar nicht kanntet.

Genau deshalb fahren wir draußen.

 

🔄 10. Macht nach der Tour den Speedy-Check

Wieder zu Hause?

Sehr gut.

Aber eure Challenge hat noch einen letzten Schritt.

Holt euren Tourenplan hervor und fragt euch:

Hat unsere Strecke funktioniert?

War die Entfernung richtig?

Waren die Pausen gut geplant?

Hatten wir alles dabei?

Gab es eine Stelle, die schwieriger war als gedacht?

Was würden wir bei der nächsten Tour anders machen?

Und natürlich:

Was war der schönste Moment?

Markiert auf eurem Plan, was richtig gut funktioniert hat.

Denn beim nächsten Mal seid ihr schon erfahrenere Tourenplaner.

🎉 Geschafft!

 

Ihr seid nicht einfach nur Fahrrad gefahren.

Ihr habt ein Ziel ausgesucht.

Eine Strecke geplant.

Kilometer berechnet.

Pausen festgelegt.

Das Wetter geprüft.

Eure Fahrräder kontrolliert.

Proviant gepackt.

Und danach habt ihr ausprobiert, ob euer Plan auch in der echten Welt funktioniert.

Das ist der Unterschied zwischen:

„Wir fahren mal los.“

und:

„Wir haben unsere eigene Tour geplant.“

Und wisst ihr, was daran besonders gut ist?

Beim nächsten Fahrradausflug könnt ihr wieder die Karte hervorholen.

Denn jetzt wisst ihr:

Ein Abenteuer muss nicht irgendwo fertig auf euch warten.

Manchmal kann man es einfach selbst planen. 🚲🍂

🏅 Eure FINIVERSUM-Urkunde

 

Wer eine eigene Fahrradtour plant und anschließend wirklich fährt, bekommt natürlich eine Auszeichnung.

FINIVERSUM-Urkunde

🚲 Herbst-Tourenplaner

Name: __________

Datum: __________

Die Kilometerzahl brauchen wir auf der Urkunde übrigens nicht.

Ob ihr fünf oder fünfzig Kilometer gefahren seid, entscheidet nicht darüber, ob eure Tour ein Abenteuer war.

📸 Zeigt uns eure Herbsttour!

 

Vielleicht fotografiert ihr:

euren selbst gemachten Tourenplan,

eure Fahrräder vor dem Start,

euren schönsten Pausenplatz

oder euer Ziel.

Fotos werden natürlich nur an sicheren Stellen gemacht.

Nicht während der Fahrt.

Bittet einen Erwachsenen, ein passendes Bild eurer Challenge an das FINIVERSUM zu schicken.

Und wenn andere Personen darauf zu erkennen sind, achtet ihr selbstverständlich auf deren Privatsphäre.

🐢 Flossenpunkt & Korallenbuch

 

Wenn ihr eure absolvierte Challenge gemeinsam mit einem Erwachsenen beim FINIVERSUM einreicht, könnt ihr nach unseren Regeln einen Flossenpunkt bekommen.

Und vielleicht schafft es eine besonders schöne selbst geplante Herbsttour sogar in unser Korallenbuch.

Also:

Ziel aussuchen.
Route planen.
Kilometer prüfen.
Pausen festlegen.
Wetter checken.
Fahrräder kontrollieren.
Proviant einpacken.
Helm auf.
Und dann wird gefahren!

Denn eine Fahrradtour auf dem Papier ist nur ein Plan.

Erst draußen wird daraus ein Abenteuer. 🚲🍂😎

 

Euer Speedy

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