Hallo, ihr Herbsthelfer!
Ich bin Wobbel. 🐧
Und ich finde:
Ein guter Weg ist nicht unbedingt der schönste.
Nicht der schnellste.
Und schon gar nicht der, auf dem man besonders cool aussieht. 😎
Ein guter Weg ist einer, auf dem alle sicher ans Ziel kommen.
Im Herbst kann das manchmal schwieriger werden.
Denn dann fallen:
🍂 Blätter,
🌰 Kastanien,
🌿 kleine Zweige
und allerlei anderes Zeug auf Wege und Eingänge.
Trockenes Herbstlaub kann wunderschön rascheln.
Aber wenn viel Laub nass auf einem häufig benutzten Weg liegt, kann es ziemlich rutschig werden.
Für manche Menschen ist das besonders unangenehm.
Vielleicht für Oma oder Opa.
Für jemanden, der nicht mehr so sicher läuft.
Für Menschen mit Rollator.
Oder einfach für jemanden, der morgens im Dunkeln aus dem Haus muss.
Deshalb machen wir heute etwas, bei dem man am Ende sofort sehen kann, was ihr geschafft habt.
🍂 Eure Challenge: Macht einen Weg herbstfit!
Gemeinsam mit einem Erwachsenen sucht ihr euch einen Weg oder Zugang, um den ihr euch kümmern dürft.
Zum Beispiel:
den Weg zu eurem Hauseingang,
einen privaten Gehweg,
den Hof,
den Zugang zu Oma und Opa,
einen Gartenweg
oder – wenn ihr vorher gefragt habt – einen Weg bei jemandem, der eure Hilfe gebrauchen kann.
Und dann sorgt ihr dafür, dass dieser Weg wieder gut und sicher begehbar ist.
Aber Achtung!
Unsere Challenge heißt nicht:
„Alles Laub muss weg!“
Denn Laub ist in der Natur ziemlich wertvoll.
Unter und zwischen Blättern finden kleine Tiere Schutz.
Laub kann im Garten den Boden bedecken.
Und ein Laubhaufen an einer geeigneten, ruhigen Stelle kann sogar ein Winterquartier für Tiere werden.
Deshalb lautet unsere Aufgabe:
Dort wegräumen, wo es stört oder gefährlich werden kann – und dort liegen lassen, wo es der Natur hilft.
Das ist echte Wobbel-Arbeit. 🐧🍂
🐧 Wobbels Herbst-Challenge
Macht den Weg frei!
🎒 Das braucht ihr
einen Erwachsenen
einen Weg, um den ihr euch kümmern dürft
Arbeitshandschuhe
einen Laubrechen oder Besen
eventuell eine Schaufel
eventuell einen geeigneten Behälter für das Laub
feste Schuhe
wettergerechte Kleidung
und ein bisschen Muskelkraft 😁
Vielleicht braucht ihr außerdem:
eine Biotonne,
einen Kompost
oder einen geeigneten Platz im Garten, an dem Laub bleiben darf.
Was bei euch erlaubt und sinnvoll ist, klärt ihr gemeinsam mit einem Erwachsenen.
🔎 1. Findet euren Weg
Zuerst sucht ihr gemeinsam einen geeigneten Ort.
Vielleicht müsst ihr gar nicht weit laufen.
Schaut einmal vor eurer eigenen Haustür.
Oder fragt Oma und Opa:
„Können wir euren Weg herbstfit machen?“
Vielleicht kennt ihr auch einen Menschen in eurer Nachbarschaft, der sich über Hilfe freuen würde.
Dann gilt aber:
Erst fragen – dann loslegen.
Auf fremden Grundstücken wird natürlich nicht einfach herumgeräumt.
Und öffentliche Straßen oder Fahrbahnen sind kein Arbeitsplatz für unsere Herbsthelfer.
Wir suchen einen sicheren und erlaubten Bereich.
👀 2. Macht den Wobbel-Wegcheck
Bevor ihr irgendetwas wegräumt, geht den Weg gemeinsam mit einem Erwachsenen langsam ab.
Schaut genau hin.
Wo liegt besonders viel Laub?
Ist es trocken oder nass?
Liegen kleine Äste herum?
Gibt es Kastanien, Eicheln oder andere Dinge, auf denen jemand ausrutschen oder stolpern könnte?
Gibt es Treppen oder Stufen?
Wie sieht es direkt vor der Haustür aus?
Und dann fragt euch:
Wo könnte jemand Schwierigkeiten bekommen?
Jetzt wisst ihr, wo eure Hilfe wirklich gebraucht wird.
📸 3. Haltet den Anfang fest
Bevor ihr loslegt, könnt ihr ein Foto von eurem Weg machen.
Das ist euer:
VORHER-BILD.
Aber bitte achtet darauf, dass keine fremden Menschen oder persönliche Dinge unnötig auf dem Foto zu sehen sind.
Später machen wir noch ein zweites Bild.
Und dann könnt ihr ziemlich genau sehen, was ihr geschafft habt.
🍂 4. Räumt das Laub vom Weg
Jetzt geht es los.
Kehrt oder recht das Laub gemeinsam zusammen.
Arbeitet euch Stück für Stück vor.
Besonders aufmerksam seid ihr an:
Treppen,
Eingängen,
häufig benutzten Wegen
und anderen Stellen, an denen nasses Laub rutschig werden könnte.
Und denkt daran:
Wir müssen nicht den gesamten Herbst beseitigen. 😁
Wir wollen einen gut begehbaren Weg schaffen.
🌰 5. Sucht nach Stolperfallen
Laub ist nicht das Einzige, was im Herbst auf dem Boden landet.
Schaut auch nach:
kleinen Ästen,
Kastanien,
Eicheln,
Zapfen
oder anderen Dingen, über die jemand stolpern oder auf denen jemand wegrutschen könnte.
Was gefahrlos entfernt werden kann, räumt ihr gemeinsam mit einem Erwachsenen weg.
Große Äste, Schäden am Weg, lockere Platten oder andere Dinge, die ihr nicht selbst beseitigen könnt, werden nicht einfach repariert.
Dann heißt es:
Erwachsenen Bescheid sagen.
Ein guter Herbsthelfer weiß nämlich auch, wann eine Aufgabe zu groß für ihn ist.
🐞 6. Jetzt kommt die wichtige Entscheidung
Euer Weg wird immer freier.
Und wahrscheinlich habt ihr inzwischen einen ordentlichen Laubhaufen.
Jetzt kommt die Frage:
Muss das wirklich alles weg?
Vielleicht nicht.
Schaut gemeinsam nach einem geeigneten Platz.
Gibt es eine Gartenecke, in der Laub liegen bleiben darf?
Kann etwas davon auf den Kompost?
Gibt es Beete, bei denen ein Erwachsener entscheidet, dass Laub dort sinnvoll bleiben kann?
Oder gibt es eine ruhige Ecke, in der ein Laubhaufen Tieren Schutz bieten darf?
Dann könnt ihr einen Teil des Laubes dorthin bringen.
Denn wir wollen nicht:
sauber gegen Natur.
Wir wollen:
Sicherheit UND Natur.
Das ist ein ziemlich wichtiger Unterschied.
🦔 7. Lasst den Tieren ihren Herbst
Wenn ihr einen geeigneten Laubhaufen im Garten habt oder anlegen dürft, gilt anschließend:
Nicht mehr darin herumwühlen!
Unter Laub können sich kleine Tiere verstecken.
Und vielleicht wird aus einem unscheinbaren Blätterhaufen später sogar ein geschützter Platz für ein Tier.
Deshalb:
Nicht hineinspringen.
Nicht wieder auseinandernehmen.
Nicht mit Stöcken darin herumstochern.
Der Laubhaufen ist dann kein Spielzeug.
Er ist ein Stück Natur.
🧹 8. Macht den letzten Wegecheck
Jetzt geht ihr euren Weg noch einmal gemeinsam ab.
Ist der Eingang frei?
Sind Stufen gut erkennbar?
Liegen noch Dinge herum, auf denen jemand stolpern könnte?
Ist der Weg gut begehbar?
Dann stellt euch einmal an den Anfang.
Und schaut bis zum Ende.
Sieht man einen Unterschied?
Sehr wahrscheinlich. 😁
📸 9. Macht euer NACHHER-Bild
Jetzt fotografiert ihr euren Weg noch einmal möglichst aus derselben Richtung wie vorher.
Dann legt beide Bilder nebeneinander:
VORHER 🍂🍂🍂
und
NACHHER 👣
Das ist heute nicht einfach irgendein Bastelergebnis.
Das ist etwas, das ihr wirklich verändert habt.
Jemand kann diesen Weg jetzt besser benutzen als vorher.
Und genau darum geht es.
❤️ 10. Schaut, wem ihr geholfen habt
Zum Abschluss überlegen wir nicht nur:
Was haben wir gemacht?
Sondern:
Wem hilft das eigentlich?
Vielleicht Oma.
Vielleicht Opa.
Vielleicht euren Nachbarn.
Vielleicht jemandem mit Rollator.
Vielleicht dem Paketboten.
Vielleicht eurer Familie.
Vielleicht einfach allen Menschen, die dort entlanggehen.
Und gleichzeitig habt ihr gelernt, dass man im Herbst nicht jeden Garten blitzblank räumen muss.
Ein Weg kann frei sein.
Und ein paar Meter weiter darf das Laub trotzdem liegen bleiben.
Beides zusammen ist die Lösung.
🎉 Geschafft!
Schaut euch noch einmal euren Weg an.
Vorher lag dort vielleicht:
nasses Laub,
Äste,
Kastanien
oder anderes Herbstzeug.
Jetzt ist der Weg besser begehbar.
Und gleichzeitig habt ihr darauf geachtet, dass Laub dort bleiben darf, wo es der Natur helfen kann.
Ihr habt also nicht einfach nur gefegt.
Ihr habt:
beobachtet,
überlegt,
geholfen,
angepackt
und Verantwortung übernommen.
Und irgendwo kann jetzt ein Mensch ein kleines bisschen sicherer entlanggehen.
Das klingt vielleicht nicht nach einer riesigen Heldentat.
Muss es auch nicht.
Denn manchmal wird die Welt nicht mit einem großen Knall besser.
Manchmal braucht es nur:
einen Besen,
einen Laubrechen,
ein bisschen Zeit
und jemanden, der sagt:
„Komm, das machen wir.“ 🐧❤️
Und danach ist die Welt tatsächlich ein kleines bisschen besser als vorher.
🏅 Eure FINIVERSUM-Urkunde
Wer einen Weg herbstfit macht und dabei gleichzeitig an Menschen und Natur denkt, bekommt natürlich eine Auszeichnung.
FINIVERSUM-Urkunde
🐧 Herbst-Weghelfer
Name: __________
Datum: __________
Mehr muss auf die Urkunde gar nicht drauf.
Denn was ihr geleistet habt, sieht man draußen. 🍂❤️
📸 Zeigt uns euren freien Weg!
Besonders spannend finden wir natürlich:
VORHER und NACHHER.
Vielleicht zeigt ihr:
euren Weg vor der Challenge,
euren freien Weg danach,
euren Laubhaufen an einer geeigneten Stelle
oder euch bei der Arbeit.
Achtet dabei bitte auf die Privatsphäre anderer Menschen.
Bittet einen Erwachsenen, ein passendes Bild eurer Challenge an das FINIVERSUM zu schicken.
🐢 Flossenpunkt & Korallenbuch
Wenn ihr eure absolvierte Challenge gemeinsam mit einem Erwachsenen beim FINIVERSUM einreicht, könnt ihr nach unseren Regeln einen Flossenpunkt bekommen.
Und vielleicht schafft es ein besonders schönes Vorher-Nachher-Ergebnis sogar in unser Korallenbuch.
Also:
Weg aussuchen.
Erlaubnis holen.
Gefahrenstellen entdecken.
Laub und Stolperfallen entfernen.
Der Natur ihren Platz lassen.
Noch einmal kontrollieren.
Und schauen, wem ihr damit geholfen habt.
Denn im Herbst muss nicht jedes Blatt verschwinden.
Aber niemand sollte wegen eines Blattes auf der Nase landen. 😁🍂🐧
Euer Wobbel



